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Die Geschichte der Artemisia |
Vom ersten Versuch auf der Herplatte bis hin zum offiziellen Verkauf der Clandestine: Die ersten Gehversuche der Artemisia Destillerie. | 1989 Als Fachmann für das Raffinieren von Erdöl interessierte ich mich schnell für eine ganz andere Flüssigkeit: Den Absinth. Im Val-de-Travers wird ja bekanntlich eher Absinth gefördert als Erdöl! |  | 1990-2000Mein Interesse an Absinth wurde grösser und grösser, bis ich dann im Jahr 2000 meine erste bleue destillierte. Mein Destillierkolben war natürlich noch recht dürftig: Ein Kochtopf der 12 Liter fasst - samt geschlossenem Kühlgerät - welcher auf eine Herdplatte gestellt wird. |  | 2001Ein Freund schenkte mir ein altes Rezept seiner Tante Charlotte - eine renommierte Branntweinbrennerin - welches von ihr schon seit 1935 benutzt wurde um Absinth von höchster Qualität herzustellen. Absinth mit einem reichen Bouquet, eingehüllt in einer leichten Bitterkeit. Die Idee Absinth professionell herzustellen veranlasste mich dazu mir einen eigenen Destillierkolben bauen zu lassen. |  | 2004Das Aufheben des Absinthverbots scheint näher zu rücken und ich bin der erste Schwarzbrenner der einen Antrag für eine Produktionserlaubnis stellt. Während das Interesse der Medien wächst unternehme ich im Sebtember 2004, unter Aufsicht der Autoritäten, einige Versuche, welche mir 2 Monate später die Konzession verschaffen. Ende Dezember kommt es zur ersten Lieferung nach Deutschland. |  | 2005Nun ist es entschieden: Absinth wird am ersten März 2005 legalisiert. Dies beendet das Verbot das 95 Jahre lang die Grüne Fee verbannt hat und hier beginnt die Geschicht der Artemisia Destillerie. La Clandestine erscheint, gefolgt von La Capricieuse und weitere Produkte, vielleicht sogar die Anerkennung einer Appelation, werden folgen. |
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